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Freitag, 17. Juni 2011

Thunfischsalat

Ich habe lange mit Thunfischsalat aus Dosenthunfisch gehadert - zu trocken, zu geschmacklos, bis ich vor einiger Zeit auf folgenden, eigentlich naheliegenden, Trick kam - sowohl den Saft als auch die Zitronenschale zu verwenden - und, das warme Wetter passt, so mache ich mich heute wieder ans Werk:

Zutaten (Hauptgericht für zwei bis drei Personen)

3 Dosen Thunfisch im eigenen Saft
ca. 500gr Tomaten
3 hartgekochte Eier
1 mittlere Zwiebel
Saft und Abrieb einer Biozitrone
1/2 Bund Dill
Pfeffer, Salz, Zucker zum Abschmecken
Olivenöl, eventuell noch etwas Balsamicoessig

Den Thunfisch abtropfen lassen und in eine Salatschüssel geben, mit der Gabel grob zerkleinern. Zitronensaft und -schale in die Schüssel geben, vermengen. Einige Stunden im Kühlschrank durchziehen lassen.

Schließlich die Eier und Tomaten in kleine Stücke schneiden, die Zwiebel würfeln und in die Schüssel mit dem Thunfisch geben. Dill hacken und unterziehen. Olivenöl dazugeben, mit Salz, Pfeffer und einer kleinen Prise Zucker abschmecken. Wenn Säure fehlt vorsichtig Balsamicoessig zugeben. Dazu passen hervorragend Pellkartoffeln.

Mittwoch, 25. August 2010

Gefüllte Paprika nach dem Rezept meiner Großmutter


Mit diesem Rezept nehme ich am Blog-Event LX des "Kochtopfs" teil.
Blog-Event LX - In Hülle und Fülle (Einsendeschluss 15. September 2010)

Die Familie meines Vaters lebte bis kurz vor Ende des zweiten Weltkriegs im heutigen Serbien. Die Gegend war ursprünglich Habsburger Herrschaftsgebiet, gehörte später zuerst zu Ungarn und nach dem ersten Weltkrieg schließlich zu Jugoslawien. Meine Familie ist deutschstämmig (ursprünglich aus Rheinhessen) aber in diesem Grenzbereich wurden natürlich auch die Gerichte der anderen dort lebenden Volksgruppen untereinander ausgetauscht. Die gefüllten Paprika würde ich persönlich in die ungarische Küche eingruppieren, lasse mich jedoch gerne anders überzeugen.

Zutaten (für 3 sehr Hungrige)

200g Risottoreis
6 Paprikaschoten (halbwegs gleich groß rote oder gelbe, kein grüner Paprika, der wird bitter)
500g Hackfleisch (pur Rind oder halb Schwein halb Rind)
1 Gemüsezwiebel
2-3 Knoblauchzehen (abhängig vom persönlichen Mut)
Pfeffer
Salz
1 EL Rosmarinnadeln


Für die Sauce:
1 mittlere Zwiebel
1 Knoblauchzehe
Olivenöl
ca. 1 l Passate di Pomodoro
Salz
Zucker

Vorbereitung: den Reis waschen und in lauwarmem Wasser einige Stunden vorquellen lassen

Zubereitung
Zuerst die Tomatensauce zubereiten. Dazu Zwiebeln und Knoblauch in Olivenöl goldgelb anbraten, die Passata zugeben und etwas köcheln lassen. Mit Salz und Zucker süßlich abschmecken.

Aus dem Paprika vorsichtig die Kerngehäuse rausschneiden.
Die Einweichflüssigkeit des Reis weggießen. Zwiebel, Knoblauch und Rosmarinnadeln fein hacken. Aus Reis, Hackfleisch, Zwiebeln, Knoblauch und Rosmarin die Füllung zusammenmischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Die Füllung in die Paprikaschoten geben (ca. 5-10 mm unter dem Rand aufhören, der Reis quillt noch auf) , die Schoten aufrecht in eine feuerfeste Form (die Form sollte einen Deckel haben) stellen, so dass nicht zuviel zwischen den einzelnen Schoten ist. Mit der Tomatensauce auffüllen, dass das obere Ende gerade so nicht bedeckt ist.

Deckel drauf und bei 180°C im Backofen eine Stunde schmoren. Am Ende der Garzeit mit der Gabel prüfen, ob der Paprika weich ist (er soll aber natürlich nicht zerfallen).

Heiß mit etwas Weißbrot servieren.